Jugendtheatergruppe

von Robert Thomas (Orginal: Huit Femmes)
Deutsch von Franz Martin
AHN&Simrock Bühnen- und Musikverlag GmbH, Hamburg

Eine abgelegene, eingeschneite Villa auf dem Land.
Acht sehr lebendige Frauen und ein toter Mann. Der Hausherr und einzige
Mann weit und breit liegt mit einem Messer im Rücken in seinem Bett. Das
Telefon funktioniert nicht, die Kabel des Autos sind durchtrennt, das
Gartentor kann nicht mehr geöffnet werden - eine geschlossene
Gesellschaft.
Der Mörder muss noch im Hause sein: Also ist er eine Frau. Da es
allerdings Frauen an Gründen nie fehlen kann, einen Mann umzubringen,
hat jede ein Motiv. Acht Frauen unter sich, auf der Suche nach Wahrheit.
Auf Charmante Weise tun sich hier Abgründe auf, in die man als Zuschauer
vergnüglich amüsiert blickt, nicht zuletzt deshalb, weil man sich in den
acht Protagonistinnen oder dem Hausherrn selbst wiedererkennt.
Besetzung:
Gaby: Carina Hagemann
Susanne: Lena Schneider
Catherine: Leila Noll
Augustine: Eva Neumann
Mamy: Sandra Kleinert
Mme Chanelle: Jessica Lange
Lousie: Sabrina Link
Pierette: Tabea Krug
Souffleuse: Fabienne Roth
Kulisse: Jörg Baude, Siegfried
Grömminger, Margrit Grömminger, Volker Kalms, Peter Seipel,
Johannes Welzenbach,
Eckehardt Wolter, Karl-Heinz Zinkhan
Technik: Felix Schneider, Olaf Beitelmann
Kostüme: Eva Neumann
Maske: Melanie Hagemann, Melanie Stetz
Mediengestaltung: Janina Kempel
Kartenvorverkauf: Eckehardt Wolter
Regieassistenz: Sabrina Link
Regie: Anne Zingrosch
Bilder von der Hauptprobe:

Von Hans-Georg Kraus, Aufführungsrechte: Deutscher Theaterverlag Weinheim
Regie: Miriam Seifert u. Cordula Auth
In diesem Stück geht es in sechs Szenen um Anmachkatastrophen. In jeder von diesen treffen sich zwei andere Personen zufällig auf einer Parkbank, wobei die männliche versucht, die weibliche mit verzweifelten Anmachversuchen zu
beeindrucken.

Fotos: O. Beitelmann

Probenbilder vom 11.12.06, zum
Vergrößern bitte Anklicken
Generalprobe am 15.12.06:

kurz vor der Premiere

Rückblick auf unsere letztjährige
Inszenierung:
"Voll den Blues"
Ein Jugendstück zum Thema Drogen von Dirk Salzbrunn
Die Aufführungen waren am 8. und 9. Oktober 2005
in der Aula der Henry-Harnischfeger-Schule Salmünster,
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Die etwas schüchterne und zurückhaltende Sina darf nach langem Drängen einen Raum im Elternhaus zum Partykeller umfunktionieren.
Das Stück beginnt mit den Vorbereitungen zur "Einweihungsfete". Sinas Eltern haben sie gebeten, auch den Nachbarsjungen einzuladen.
Er ist erst vor kurzer Zeit mit seinen Eltern aus der Stadt in den kleinen Ort gezogen.
Der "Neue", der sich Blues nennt, präsentiert sich bei seinem ersten "Auftritt" sehr "kontaktfreudig".
Seine direkte, aber auch ziemlich großspurige Art stößt nicht nur auf Sympathie in der kleinen Clique.
Während sich die Mädchen beeindruckt zeigen, reagieren die Jungs eher zurückhaltend bis feindlich.
Die ruhige Sina verliebt sich in "Blues". Sie ist es auch, die schnell hinter das Geheimnis seiner Dauereuphorie
kommt. "Blues" schluckt Ecstasypillen. Mit Hilfe dieser Drogen versucht er, sein tristes Elternhaus zu vergessen.
Ohne Drogen ist "Blues" ein völlig anderer Mensch. Still, in sich gekehrt, hilflos und depressiv. Sina will ihm helfen, ist aber überfordert.
Als Blues aufgrund einer anonymen Anzeige für sechs Monate in Jugendhaft genommen wird, scheint sich das Blatt zu wenden.
Alles deutet darauf hin, daß er nach seiner Entlassung am Anfang eines neuen Lebens steht.
Aber ein "Kick" in seiner "Drogenkarriere" fehlt ihm noch: Heroin. Blues hat sich im Gefängnis einen Schuß besorgt und wagt sein letztes "Experiment"...
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Die Mitwirkenden:
Micha Wallenta als "Blues", Cordula Auth als Sina
Miriam Seifert als Sandy, Lotta Müller
als Bea
Tim Wittkampf als "Tarzan", Lukas
Walter als "Flatus" (Timo)
Maximilian Noll als Alf, Daniel Sattler als Martin
Juliane Schreier als Stimme der Mutter und Souffleuse
Regie: Kai Wittkampf und Susanne Betz
Kulisse: Teamwork
Licht- u. Tontechnik: Olaf Beitelmann
Maske: Jana Hassemer
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Die Eltern von Crissi sind ausgegangen und das junge Mädchen erwartet ihren
Freund. Doch ihr Bruder Tom, der den beiden im Weg ist, lässt sich nicht
so einfach ins Kino schicken, er wittert mehr Action, wenn er zu Hause
bleibt. Und er soll mehr als Recht behalten. Als der Strom ausfällt,
nutzt er die Gelegenheit, die beiden gehörig zu ärgern. Dann kommt aber
Frau Malzahn, die Nachbarin, um auf die Kinder aufzupassen, denn über
Lautsprecheransage wird ein gefährlicher Triebtäter gesucht. Sie hat
aber selber Angst und muss sich mit Spirituosen beruhigen. Der Elektriker
samt Lehrling, die eigentlich auftauchen, um die Waschmaschine zu
reparieren, erweisen sich nur teilweise als hilfreich. Und Crissis
Freundin Iris, die sich wegen des gesuchten Mörders nicht alleine durch
den Park traut, leidet leider unter Klaustrophobie - Angst im Dunkeln...
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Bei vollem Bühnenlicht agieren die Schauspieler so, als wäre es dunkel und
umgekehrt. Diese einfache, aber wirkungsvolle Idee, die die Autorin von
ihrem Autorenkollegen Peter Shaffer übernommen hat, ermöglicht es den
Zuschauern, dem vermeintlichen Mörder bei seinem Versteckspiel, den
Ausweichmanövern und Fluchtversuchen zuzuschauen - während die Spieler
die meiste Zeit "im Dunkeln tappen" und ständig übereinander
fallen und sich verwechseln. Nur manchmal geht das "Licht an",
das heißt, bis auf eine dämmrige Notbeleuchtung aus - zum Beispiel wenn
es den Spielern gelingt, eine Kerze anzuzünden.
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